Was geht ab…

Töpferkurs hier

zum Vormerken:
So. 13.09.20, ab 10 Uhr: Tag des offenen Denkmals auf dem Niederhof
So. 27.09.20, 13-18 Uhr: Hoffest Handwerkerei

 

3 Leih-Lastenräder im Einsatz für Görlitz

Jetzt ist es soweit: DREI elektrisch unterstützte Lastenräder stehen allen Görlitzern zur Nutzung zur Verfügung. Der Niederhof ist damit um ein weiteres Nachbarschaftsangebot reicher.

Der dreirädrige „Egon“ ist schon seit Monaten im Stadtgebiet unterwegs. Mit ihm können bis zu 4 Kinder transportiert werden. Dabei schnurrt das E-Bike mit dem flotten Elektromotor trotz aller Lasten ziemlich zügig die Berge rauf. Nur Bergab darf man nicht zu schnell fahren. Dann muss der Lenker mit beiden Händen gut festgehalten werden. Bei Bedarf kann ein Regendach über den Kindern montiert werden.

Ende Januar kam die zweirädrige „Lotte“ zu uns. Sie ist zierlich und mit einem schicken Zeltdach ausgerüstet, so dass die zwei Mitfahrer-Kinder nicht naß werden können. Die Fahrt mit Lotte ist sportlich flott. Es macht Spaß, sich mit den Mitfahrern in die Kurven zu legen und dabei trotzdem ein sicheres Fahrgefühl zu haben.

Das jüngste Lastenrad „Rabbit“ wurde im Februar aus Hannover angeliefert. Es ist schnell wie ein Hase und hat eine super Beschleunigung dank eines manuell zuschaltbaren Vorderradantriebs. Da kommen selbst Autofahrer ins Staunen… Das Rabbit hat eine Transportkiste mit selbst eingebauten Kindersitz für bis zu 2 Kinder. Je nach Nutzung kann dieser Sitz schnell ausgebaut werden. Dann steht die Kiste für Getränketransporte und Sperrgut zur Verfügung. Optional gibt es für dieses Rad demnächst auch noch eine Alubox.

Wie kam es dazu, diese Räder anzuschaffen? Wer finanziert diese? Wie kann man ein Rad ausleihen? Lesen Sie mehr darüber in unserer Rubrik Gemeinschaftsprojekte.

 

ein ganz unnormales Sonntagsfrühstück

Die Sonne lacht. Die Vögel zwitschern. Auf der Kastanienallee ist es ruhiger als sonst, denn es ist Sonntag. Der 1. März. Sonntagsfrühstück. Wegen Krankheit werden heute einige „Treue“ wohl nicht kommen. Trotzdem kocht Miriam 3 Kannen Kaffee und deckt die mit einem schönen Tischtuch geschmückte Tafel ein. Kerzen werden entflammt. Und schon kommen die ersten Frühstücksgäste hereinspaziert.

„Guten Morgen“ … sagt draußen auf dem Hof eine ältere Nachbarin von der Talstraße mit ihrem Hund. Sie bringt eine gefüllte Tüte mit selbstgebackenem Kuchen. „Ich backe so gern und bin alleine. Das möchte ich Ihnen gern fürs Frühstück geben.“ „Wollen Sie nicht bleiben?“ fragt Robert und sie winkt dankend ab.“ „Nein, ich muss jetzt die Runde mit dem Hund gehen. Das ist jetzt dran. Lassen Sie es sich mit den Anderen schmecken.“ Und schon macht sie sich auf den Weg.

Drinnen im Raum probieren alle vom Kuchen, der wunderbar zum frischen Kaffee mundet. Kurze Zeit später kommt Jakob zur Tür herein, mit einem Instrumentenkoffer in der Hand. „Möchtet ihr eine indische Raga hören?“ Schnell ist die Sarod, eine norindische Langhalslaute ausgepackt. Bereits beim Stimmen des Instruments spazieren die Gedanken zu den melodischen Tönen. Dann fängt Jakob an zu musizieren…

Bienen summen…

…auch Fliegen, Mücken und sogar unsere Stimme kann so summen, dass es um uns herum anfängt zu vibrieren. So jedenfalls funktioniert unser „Summstein“ auf dem Niederhof, der seit vielen Jahren oberhalb der Kastanienallee auf unserem Vereinsgrundstück steht. Daniel Wiener hat ihn als Bestandteil eines Sinnespfades geschaffen.

Wer dort seinen Kopf hineinsteckt und summt, erlebt einen Klang der besonderen Art.

Eine Freundin von uns hat solche besonderen Orte in Görlitz aufgesucht und kürzlich ihre Erlebnisse dazu hier veröffentlicht: https://www.goerlitz-insider.de/das-summloch-in-goerlitz/

…und immer wieder jung und alt…

…ein Geben und Nehmen

…ein Lernen voneinander

…ein Miteinander…