ein ganz unnormales Sonntagsfrühstück

Die Sonne lacht. Die Vögel zwitschern. Auf der Kastanienallee ist es ruhiger als sonst, denn es ist Sonntag. Der 1. März. Sonntagsfrühstück. Wegen Krankheit werden heute einige „Treue“ wohl nicht kommen. Trotzdem kocht Miriam 3 Kannen Kaffee und deckt die mit einem schönen Tischtuch geschmückte Tafel ein. Kerzen werden entflammt. Und schon kommen die ersten Frühstücksgäste hereinspaziert.

„Guten Morgen“ … sagt draußen auf dem Hof eine ältere Nachbarin von der Talstraße mit ihrem Hund. Sie bringt eine gefüllte Tüte mit selbstgebackenem Kuchen. „Ich backe so gern und bin alleine. Das möchte ich Ihnen gern fürs Frühstück geben.“ „Wollen Sie nicht bleiben?“ fragt Robert und sie winkt dankend ab.“ „Nein, ich muss jetzt die Runde mit dem Hund gehen. Das ist jetzt dran. Lassen Sie es sich mit den Anderen schmecken.“ Und schon macht sie sich auf den Weg.

Drinnen im Raum probieren alle vom Kuchen, der wunderbar zum frischen Kaffee mundet. Kurze Zeit später kommt Jakob zur Tür herein, mit einem Instrumentenkoffer in der Hand. „Möchtet ihr eine indische Raga hören?“ Schnell ist die Sarod, eine norindische Langhalslaute ausgepackt. Bereits beim Stimmen des Instruments spazieren die Gedanken zu den melodischen Tönen. Dann fängt Jakob an zu musizieren…

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